Ab Juli 2011 wird als Kennzeichnung für Hunde, Katzen und Frettchen bei Reisen ins EU-Ausland nur noch der Mikrochip/Transponder anerkannt. Die Tätowierung gilt nach diesem Zeitpunkt nicht mehr als Kennzeichnung. Außerdem ist der Chip und die damit verbundene Eintragung in ein Zentralregister schon in einigen deutschen Bundesländern Pflicht, wie z. B. Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen (laut Hundegesetzen der jeweiligen Länder).
Der Mikrochip ist etwa reiskorngroß und wird mit einer Kanüle auf der linken Halsseite unter die Haut implantiert.
Der Chip ist mit einer einmaligen Zahlenfolge versehen, die mit speziellen Lesegeräten abgelesen werden kann.
Nach Registrierung der Zahlenfolge bei Organisationen wie zum Beispiel 'Tasso' ist diese Ihrem Tier eindeutig zuzuordnen.
Somit kann nach Fund eines gechippten Tieres dieses schnell seinem Besitzer zugeordnet werden.